Was ist meine Immobilie wert?

Beim Verkaufspreis festlegen darf Ihnen kein Fehler unterlaufen. Ist er zu hoch, werden Sie nicht verkaufen. Spätere Preiskorrekturen wirken sich negativ aus. Ja, sie können gar der Grund dafür sein, dass Sie nochmals runtergehen müssen. Zu tief dürfen Sie den Preis jedoch auch nicht ansetzen. Nachträglich erhöhen ist, wenn überhaupt möglich, unseriös.

 

Wir empfehlen Ihnen, wie folgt vorzugehen.

 

1. Ermitteln der Basis

Die Basis für den Verkaufspreis bilden der amtliche Wert, die Zustandsbewertung, belegbare Ausgaben von Renovationen und die Infrastruktur, die beim Verkauf an den neuen Liegenschaftsbesitzer übergeht.

 

2. Angebot und Nachfrage

Wie werden Liegenschaften in dem Ort oder noch besser, in dem Quartier, in welchem Ihre Immobilie steht, nachgefragt? Wie ist die Lage? Wie sind die Einkaufsmöglichkeiten, die Anbindungen an den öffentlichen Verkehr, die öffentlichen Einrichtungen und so weiter.

 

3. Psychologische Faktoren der Preisbildung

Vermeiden Sie Preise über einer psychologischen Grenze, also lieber CHF 590’000.- als CHF 615’000.- und bilden Sie Preise mit Ziffern, die nach hinten runtergehen, also CHF 582’000.-. Wir empfehlen Ihnen, einen Verhandlungsspielraum von 5 % zum Verkaufspreis hinzuzurechnen.

 

4. Einbeziehen von Renovationen

Verkaufen Sie eine Liegenschaft, die renoviert werden muss? Wenn Sie die Renovationskosten direkt auf den Preis aufrechnen, kennen die Interessenten den wahren Preis und Sie ersparen sich Besichtigungen mit Personen, die sich die Immobilie inklusive Renovationskosten nicht leisten können. Holen Sie sich einfach Offerten bei Handwerkern ein und addieren Sie die Beträge zu Ihrem errechneten Betrag.

 

Wir unterstützen Sie in der Preisberechnung, indem wir für Ihre Immobilie eine Marktwertbeurteilung vornehmen. Mit dieser sind Sie argumentationsfest gegenüber Käufern, Banken oder anderen Interessengruppen.

 

Sie möchten diese Informationen gerne in Papierform? Dann erhalten Sie hier das PDF dazu.